Rundumblick vom Radarturm (Richtfunkturm)

Ein 360-Grad-Blick auf die Stadt

Region: Norddeutschland
Adresse: 27568 Bremerhaven, Deutschland
Reisebegleiter: Schaf Paul
Reisezeit: 05/2015
Stichworte: Aussicht, Rundumblick, Panorma
Tipp: Weniger bekannt und deswegen ein besonderer Tipp!
Unbedingt beachten: Kamera nicht vergessen!
Urheberrecht: Arne Vollstedt & Susanne Krüger (Bilder), Susanne Krüger (Texte)
  • Susanne Krüger

    Bloggerin - für selbst Erlebtes und als Sekretärin für Schaf Paul.
    In der Welt unterwegs: Virtuell bei der Recherche für Reisen und immer gerne real.

  • Schaf Paul

    Seit 2010 im Einsatz als Reisebüro-Schaf. Seit 2011 Social-Media-Chef.
    Virtuell und live erzählt er von seinem Reise(büro)erleben und von seinen Touren.

  • Arne Vollstedt

    Erklärter Lieblings-Fotograf von Schaf Paul.
    Mehrmaliger Begleiter auf Touren - zum Beispiel in die Schweiz, nach Island und zuletzt Bremerhaven. Eine sehr erfolgreiche und fröhliche Zusammenarbeit!

Er ist "nur" rund sechzig Meter hoch - doch die echte 360-Grad-Aussicht und die gefühlte Nähe zum Boden bieten die perfekte Übersicht über die Stadt.

Mit einem Aufzug geht es schnauffrei, wenn auch kuschlig nach oben.
Herunter kommt ihr, wenn ihr nach dem Fahrstuhl klingelt!
 

Seid ihr bereit?

 

Der Richtfunkturm
Der Richtfunkturm

Wieder mit dem Fahrrad unterwegs ...

In der Hafenstadt quert ihr diverse Brücken - mit immer wieder netten Ein- und Durchblicken.

Hier in Gänze der Richtfunkturm, der von den Bewohnern meist Radarturm genannt wird. Obwohl mit Radar nix zu tun hat ...

Der "Aufstieg" funktioniert gegen einen kleinen Eintritt ganz komfortabel mit einem Aufzug - inklusive Begleitung.

Oben angekommen habt ihr einen wunderbaren, windgeschützten und trockenen Rundum-Blick.

Aussicht auf die Havenwelten
Aussicht auf die Havenwelten

Das links der Mitte zu sehende Gebäude, das ein bisschen wie ein Segel einer Yacht aussieht, ist das Hotel Sail City.

Auch dort gibt eine Aussichtsplattform - diese geht Richtung Weser.
Wichtig: Bei viel Wind wird sie gesperrt.

Zum einen ist es schöner zum Fotografieren, wenn keine blendende Scheibe davor ist - andererseits habt ihr dort keinen Rundumblick.
Also im besten Fall beides ausprobieren!

Die Zufahrt zu den Havenwelten ...
Die Zufahrt zu den Havenwelten ...

Kleiner Schwenk nach rechts ...

Der Kanal ist die Wasserzufahrt zu den gerade gesehenen Havenwelten.

Die Miniaturwelt unten rechts ...

... und das Tonnenlager
... und das Tonnenlager

... ist hier ein bisschen besser zu sehen.

Seezeichen werden im Winter übrigens nicht grundsätzlich eingeholt, auch wenn das immer mal wieder behauptet wird. Allenfalls kleinere Häfen, die auch zufrieren entfernen einige Markierungen.

Aber die Fahrwasser-Betonnungen und Markierungen von Untiefen bleiben - ohne diese wäre es auch zu gefährlich!
Durch Eisschollen oder zu nahe kommende Schiffe bekommen Tonnen schon mal Beulen, die Farbe verblasst oder blättert ab.
Und auch die Batterien für die Beleuchtung oder die Nebelsignale müssen gewechselt werden. Und Ersatz braucht man zudem ebenso.

All das passiert hier, im Tonnenlager der Seezeichen.

Das Stadtgebiet jenseits des Hafens
Das Stadtgebiet jenseits des Hafens

Weiter geht es rechtsherum - mit Blick auf die andere Seite von Bremerhaven.

An der Kanalkante einige alte Speicherhäuser aus Backstein. Nicht so viele und so groß wie die Speicherstadt in Hamburg.
Doch Bremerhaven ist, nach meinem Wissen, von je her eher Container- und Autoverlade-Hafen und hat auch früher nicht in großen Mengen Stückgut umgeschlagen.
Denn für die Säcke mit Kaffee, Kakao, Reis und anderen Waren wurden die Lagerhäuser benötigt.

Hach, hier könnte ich ins Schwärmen geraten ... Die alten Hafengeschichten ...
Sicher nicht romantisch, ein ziemliche Plackerei zudem. Aber dennoch faszinierend!

Blick Richtung Weser
Blick Richtung Weser

Und noch weiter rechts herum: Am linken Rand sehr ihr schon wieder die Weser.

Sie kommt in einem großen Bogen zur Stadt. Abgetrennt durch Schleusen diverse Hafenbecken und Kai-Anlagen im Hintergrund.

... und noch etwas weiter stromaufwärts
... und noch etwas weiter stromaufwärts

Und nun in ganzer Pracht ...

Viel Wasser voller Geschichten - und wenn es über den Containerhafen weiter ins Meer fließt, kommen weitere dazu ...

Und zum Abschluss der Rundumblick:

Bremerhaven 2015 0129

 Cool, oder?

Auch wenn ihr die Aussicht jetz schon einmal genießen konntet: Nutzt die Gelegenheit während eures Besuchs in Bremerhaven und schaut selbst!

… schon zu Ende gelesen? Passende Geschichten findet ihr unter dem Reiter oben „Dazu passt“. Nehmt euch also noch etwas Zeit …

Aus dem Reisetagebuch:

Ein paar mehr Informationen von Wikipedia:

Der Richtfunkturm in Bremerhaven ist ein zwischen 1962 und 1965 erbauter, insgesamt 107,3 Meter hoher Stahlbetonturm (die Antennennadel allein ist ca. 33 Meter hoch, ihre Spitze befindet sich 113,6 Meter über NN), der zahlreiche Sende- und Empfangsanlagen für Seefunkzwecke, Pegeldatenfunk, Richtfunkverbindungen zu Radarantennen der Landradarkette der Unter- und Außenweser und Antennen für das AIS-System beherbergt. Darüber hinaus befinden sich weitere Antennen von Bundes- und Landesbehörden auf dem Turm.


Im 7,50 Meter hohen Turmkopf des Richtfunkturms befindet sich in 59 Metern Höhe ein für den Publikumsverkehr zugänglicher Besucherraum, darüber, in 62,5 Metern Höhe, ein Geräteraum. Im Unterschied zu anderen Sendetürmen mit Aussichtsplattformen gehört der Richtfunkturm Bremerhaven nicht der Deutschen Telekom oder einer Rundfunkanstalt, sondern dem Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven.

Der Richtfunkturm wird oft auch als Radarturm bezeichnet, er verfügt selbst aber über keine Radarantenne.

 

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